Politik im Sudan

Die Geschichte des Sudan hin zum modernen Staat war - und ist - geprägt von der Kolonialisierung durch verschiedene Zentralgewalten. 1956 wurde der Sudan von der, Kondominium genannten, Dopperherrschaft durch Ägypter und Briten offiziell in die Unabhängigkeit entlassen. Obwohl sich Südsudanesen dagegen aussprachen, wurden die kulturell völlig verschiedenen Landesteile, innerhalb der heutigen Grenzen gezwungen zusammen zu leben. Die Macht wurde in die Hände der arabischen Eliten gegeben. Sie erhielten damit jede Möglichkeit, die nicht-arabischen Bevölkerungsteile zu marginalisieren. Diese Möglichkeiten haben sie gründlich genutzt.

Frieden in Südsudan?

Seit dem 9. Januar 2005 herrscht Frieden in Südsudan... So möchte man die wichtigste Nachricht der vergangenen Jahre gerne formulieren. Alle in zweijährigen Verhandlungen beschlossenen Protokolle wurden an diesem Tag von der Regierung des Sudan unterschrieben. Die Umsetzung des Friedensabkommens wurde von der Partei Omar as Bashirs behindert, einige Regelungen verhindert. Die Bevölkerung in den ehemaligen Kriegsgebieten kann noch immer nicht aufatmen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Hintergrundinformationen über den Südsudan. Ganz aktuelle Entwicklungen können Sie auch unter www.sudantribune.com für den ganzen Sudan, v.a. auch über Darfur, oder unter www.gurtong.net zum Südsudan verfolgen.

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